Das Video zeigt den "Sanduhreffekt" in Ihrem Pelletlager: Mit der Pelletbewegung, wie sie auch im Heizungsbetrieb stattfindet, sinkt Staub ab und sammelt sich am Lagerboden. Selbst bei einer sehr staubarmen Lieferung vom Biomassehof! Vorsicht also, wenn Sie Pellets nachfüllen: Die Restladung vom letzten Jahr ist immer staubhaltiger und kann als "tickende Zeitbombe" Ihre Heizung lahmlegen!

Mal ehrlich: Wie oft reinigen Sie Ihr Pelletlager?

Mit überdurchschnittlich abriebarmen Pellets direkt vom Werk sowie einem perfekten Einblasen gewährleistet der Biomassehof Allgäu eine äußerst staubarme Pelletlieferung. Doch ganz ohne Staub geht's auch hier nicht: Je länger und verwinkelter der Einblasweg ist, desto mehr Staubeintrag gelangt ins Pelletlager.

Kommt es doch mal zu Beschwerden und Heizungsausfällen wegen zu viel Staub, dann zeigt sich immer, dass das Lager vor der Lieferung nicht entstaubt wurde.

"Ich war hier sehr überrascht. Es gibt sogar Kunden, die in elf Jahren noch nie ihren Bunker gereinigt haben und ihre Heizung läuft tadellos. Das spricht zwar für die hohe Qualität unserer Pelletlieferung, ist aber so nicht anzuraten. Ich empfehle Ihr Lager grundsätzlich vor jeder zweiten Befüllung ganz zu leeren und zu reinigen", so Thomas Fürmetz vom Biomassehof Allgäu.

Physik des Pelletlagers: Zuerst kommen nur Pellets, dann kommt immer mehr Staub!

Hier "vervielfachte" der Sanduhreffekt eine staubhaltigere Lieferung (diese stammte übrigens nicht vom Biomassehof!): Der abgesickerte Staub sammelte sich als sichtbares "Brett" an den Schrägböden des Pelletlagers.

Denn der "Sanduhreffekt" lässt sich in einem Schrägbodenlager nicht vermeiden: Werden die eingelagerten Pellets im Heizungsbetrieb über eine Schnecke oder eine Absaugung "von unten" abgetragen, rutschen gleichzeitig Pellets "von oben" nach.

Über diese Bewegung entmischt sich allmählich die Pelletladung, in der anfangs der Staub noch gleichmäßig verteilt war: Dieser sickert nach unten und sammelt sich am Lagerboden.

Die verbleibenden Pellets im Bunker werden somit immer staubhaltiger. Die Wahrscheinlichkeit, dass nun Störungen auftreten, steigt. Besonders ärgerlich und teuer wird es dann, wenn Staub die Schnecke blockiert oder die Absaugung verstopft, aber bereits eine neue Lieferung draufgeschüttet wurde.

Drei Euro weniger pro Tonne Pellets? Eine Milchmädchenrechnung!

Zu viel Staub kann nicht nur das Austragungssystem blockieren, sondern auch empfindlich die Verbrennung des Kessels stören. Staubhaltige Pellets verbackten hier zu steinharten und lavaartigen Ascheklumpen (Versinterung).

 

Da sich mit dem Sanduhreffekt "ein bisschen mehr Staub in einer Lieferung" am Lagerboden massiv potenziert, macht "Kleinvieh" einen erheblichen "Misthaufen"! Achten Sie daher besonders auf einen Lieferanten, von dem Sie wissen, dass er möglichst staubfrei liefert. Auch wenn hier mal die Tonne Pellets etwas mehr kosten sollte.

Andernfalls drohen wesentlich höhere Ausgaben für eine professionelle Bunkerreinigung. Die Kosten belaufen sich hier auf mindestens 150 Euro und hängen letztlich davon ab, wie viel Tonnen wieder abgesaugt werden müssen, um die staubblockierte Austragung freizulegen.

Und wie bereits geschrieben: Alle zwei Jahre einmal den Bunker ganz zu leeren und mit dem Staubsauger gründlich zu reinigen hat noch keiner Heizung geschadet! Und kann, anders als bei einem Öltank, der auch mal gereinigt werden muss, auch ganz leicht selbst gemacht werden!

Hier bestellen Sie staubarme Pellets direkt vom Werk Dorr-Biomassehof!