Das CO2-Plus Zertifikat fördert als "Plus" eine nachhaltige Landwirtschaft

Wussten Sie, dass die Herstellung einer Tonne Pflanzenkohle der Atmosphäre 3,6 Tonnen CO2 entzieht? Mit dem CO2- Plus Zertifikat unterstützen Sie Landwirte diese Pflanzenkohle als Futterzusatz, Stalleinstreu oder als Güllebeigabe zu verwenden.
Letztlich landet die Pflanzenkohle immer als Gülle oder Mist auf Wiesen und Äckern. Dort lagert sie dauerhaft "Ihr kompensiertes CO2" als Kohlenstoff ein.
Doch mit dem Pflanzenkohleeinsatz kompensieren Sie so nicht nur  CO2: Sie fördern zudem auch eine deutlich nachhaltigere Landwirtschaft! Lesen Sie hier warum.

Weniger Antibiotika bei Tieren und bessere Nahrungsmittelqualität

Im Futter entgiftet Pflanzenkohle die Tiere. Ähnlich der Kohlekomprette für den Menschen nimmt sie im Tier Bakterien oder Toxine auf. Das verringert Durchfälle, Klauen- oder Ballenprobleme, Euterentzündungen und Zellzahlen in der Milch und stärkt das Immunsystem. Ohne Medikamente oder Antibiotika, deren Rückstände unsere Böden und Gewässer belasten und die teilweise in den tierischen Produkten wiedergefunden werden!

Gesündere und hygienischer Ställe

Im Stall senkt Pflanzenkohle deutlich die Ammoniakausgasungen und sorgt für ein wohliges und hygienisches Stallklima. Als Stalleinstreu schafft Pflanzenkohle trockene Liegeboxen. Sie bindet Feuchtigkeit und trennt den Urin der Tiere vom Kot. Dadurch können sich Bakterien nicht mehr so stark vermehren. Fäulnis und Gestank gehen stark zurück – was wiederum den Tieren zugutekommt!

Gülle, die besser düngt, weniger stinkt und das Grundwasser nicht so sehr belastet

Als Gülle- oder Mistbeigabe bindet Pflanzenkohle wertvolle Nährstoffe. Sie stehen damit zum Pflanzenwachstum bereit, anstatt vorher zu verflüchtigen oder ausgewaschen zu werden. Auf diese Weise stinkt die Gülle auch weniger. Sie belastet zudem die Gewässer nicht so sehr mit Nitrat.
  • Die Ausgasungen der Gülle riechen wir als unangenehm steckenden Ammoniakgeruch. Für den Landwirt ist das ein Zeichen, dass seine Gülle viele Nährstoffe verliert, da Ammoniak aus Stickstoff-Verbindungen entsteht. Den Stickstoff braucht es aber zum Pflanzenwachstum!
  • Was macht nun Pflanzenkohle? Sie nimmt aus der Gülle wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Nitrat auf und bindet sie.
  • Kommt die Pflanzenkohle mit der Gülle und dem Mist auf Wiesen und Äcker stinkt es weniger! Das zeigt aber auch: Die Nährstoffe bleiben für das Pflanzenwachstum erhalten, anstatt als Ammoniak zu verdunsten oder als Nitrat ausgewaschen zu werden. Gut für die Düngewirkung der Gülle. Und gut für den Boden, das Wasser und die Luft!

Touristen und Anwohner, denen es nicht stinkt !

Vielen Gemeinden bemühen sich um bessere Luft, aktiven Gewässerschutz und um Klimaneutralität. Mit dem CO2-Plus Zertifikat können sie das erreichen. CO2-Emissionen zu kompensieren. Zum Wohle des Tourismus und der Anwohner lästige Gerüche der umliegenden Landwirtschaft verringern. Sowie Böden und Gewässer in der Gemeinde schützen. Die Klimakompensation findet auf „eigenen“ Flächen statt. Lokaler geht es nicht!