Beim CO2-Plus Zertifikat sehen Sie genau Wer, Wo, Wie viel bewirkt!

Als Käufer eines Zertifikats sehen Sie, wo „Ihre“ Pflanzenkohle liegt. Und wie viel CO2 sie dauerhaft im Boden einlagert. Als Klimalandwirt sehen Sie, welcher Zertifikatskäufer Ihre eingesetzte Pflanzenkohle mitfinanziert. Diese Transparenz unterscheidet das CO2-Plus Zertifikat vom internationalen CO2-Zertifikathandel und gängigen Kompensationen anderer Organisationen. Warum sollte ein CO2- Ausstoß, der in Deutschland „vor Ort“ entsteht, nicht auch „vor der eigenen Haustüre“ kompensiert werden? Lokalität schafft Transparenz!

Landwirtschaftlichen Nutzflächen unseres ersten Klimalandwirtes, der seit über einem Jahr Pflanzenkohle via Gülle ausbringt.

Lokale Transparenz

Die Transparenz wird demnächst auch über eine WebGIS-Darstellung (Web basiertes Geographisches Informationssystem) veranschaulicht. CO2-Plus Zertifikat Käufer, Klimalandwirte und Interessierte haben jeweils ein Zugang für diese visuelle Datenbank.
  • Als CO2-Plus Zertifikat Käufer erhalten Sie alle Informationen zur Einlagerung Ihrer Pflanzenkohle: Wann, wieviel Tonnen wo eingelagert wurden – alles als Daten oder Karten abrufbar! Auf Wunsch und mit Einwilligung der Klimalandwirte stellen wir den direkten Kontakt her.
  • Als Klimalandwirt erfahren Sie, wer ihre Pflanzenkohle mitfinanziert. Sie können in der Datenbank sehen, ob ein oder mehrere CO2-Plus Zertifikatkäufer auf Ihren landwirtschaftlichen Nutzflächen Kohlenstoff einlagert. Selbstverständlich stellen wir mit Einwilligung der CO2-Plus Zertifikatkäufer gegenseitigen Kontakt her.
  • Als Interessierter können Sie alle landwirtschaftlichen Nutzflächen sehen, auf denen Pflanzenkohle über den CO2-Plus Zertifikathandel eingelagert wurde – selbstverständlich in anonymisierter Form! Wir zeigen, wie sich die Nutzflächen mit der Zeit verändern und wieviel Pflanzenkohle tatsächlich pro Jahr eingelagert wurde.

Finanzielle Transparenz

Wer ein CO2- Plus Zertifikat kauft, weiss genau, wohin sein Geld fließt und wofür es verwendet wird! Wir garantieren eine absolute Transparenz in allen finanziellen Bereichen, wie auch im Wirkungsmonitoring des CO2-Plus Einlagerungsprogrammes.
  • Rund 2/3 der Zertifikatseinnahmen werden verwendet, um den Einsatz der Pflanzenkohle in der Landwirtschaft wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen. Für den Kauf einer Tonne Pflanzenkohle bekommen vertraglich geschützte Klimalandwirte 100,- € als Klimaschutzbeitrag – wenn sie die gekauften Pflanzenkohle auf eigenen Nutzflächen ausbringen.
  • Rund 1/3 der Zertifikatseinnahmen werden verwendet, um den Landwirten bestmögliche Beratung für die Nutzung der Pflanzenkohle zu gewährleisten: in der Fütterung, im Stall, in der Gülle- / Mistbehandlung und in der Ausbringung.
  • Die Universität Hohenheim (angefragt) überwacht alle Prozesse unseres CO2-Plus Zertifikathandels und Einlagerungsprogrammes. Wir setzten auf eine unabhängige Universität um nicht nur uns überwachen zu lassen, sondern auch die Wirkung der Pflanzenkohle in der Landwirtschaft.

Organisatorische Transparenz

Bei der CO2-Plus Kompensation arbeiten Sie nur mit der Genossenschaft Biomassehof Allgäu zusammen! Es gibt keine Partner im Ausland, es fließen keine Gelder ins Ausland, sondern in ein regional verankertes CO2-Plus Einlagerungsprogramm. Ihr emittiertes CO2 wird direkt vor Ihrer Haustüre kompensiert. Kurze Wege, direkte Kommunikation, einfache und transparente Handlungsoptionen!

Transparenz durch direkten Kontakt

Beim CO2- Plus Zertifikat erlaubt der direkte Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer eine kritische Überprüfung der Zertifikate und der damit verbundenen Handlungsprozesse. Das CO2 wird auch in Deutschland eingelagert.
  • Aktuell gehandelte CO2 Zertifikate unterliegen dagegen den internationalen und intransparenten Marktbestimmungen mit unzureichender Plausibilität über Mengen und Güte. In Deutschland gehandelte CO2 Zertifikate führen nur marginal zu einer CO2 Einlagerung in Deutschland.