Holz ist ein in unseren heimischen Wäldern ständig nachwachsender und universell verwendbarer Rohstoff. Als Besonderheit bei den regenerativen Energieträgern ist die Speicherfähigkeit von Holz hervorzuheben. Im Holz ist die Sonnenenergie gespeichert, die sich während des Baumlebens dort angesammelt hat.

Diese Energie kann gezielt, je nach Bedarf, aktiviert und genutzt werden. Diese Eigenschaft der Bäume, umweltfreundliche Energie zu sammeln und zu speichern, ist von unschätzbarem Wert.

Es wird somit nur ein Minimum an Energie zur Pflege der Wälder während des Wachstums und zur Ernte des Holzes eingesetzt, den Rest erledigen Sonne und Natur.

Da diese Energie nicht immer sofort benötigt wird, muß sie gelagert werden. Auch hier hat Holz einen großen Vorteil: Es ist nicht gefährlich oder giftig für die Umwelt und muß deshalb nicht in Tanks oder sonstigen Behältnissen gelagert werden. Holz hat keinen negativen Einfluß auf seine Umwelt.

Außerdem macht die Entsorgung von Holz keine Probleme. Ist es unbehandelt, verrottet es rückstandsfrei und führt wichtige Pflanzennahrungs-Bestandteile in den Naturkreislauf zurück oder kann der thermischen Verwertung in Form von Brennholz zugeführt werden.

Die vermehrte Nutzung von Brennholz schafft auch für die heimische naturnahe Forstwirtschaft neue Perspektiven. Schwache und geringwertige Holzsortimente, welche im Rahmen der Forstwirtschaft anfallen, können einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden.

Dieses schafft neue Absatzmöglichkeiten für waldseitige Produkte und hilft bei der notwendigen Pflege der Wälder. Vielerlei Gefahren, wie z. B. großflächigem Borkenkäferbefall, kann vorgebeugt werden.