Klimaschutz vom Biomassehof Allgäu

Durch den Einsatz unserer regenerativen Energien sowie Pflanzenkohle unterstützt der Biomassehof Allgäu nachhaltig das Klima.

„In Kattowitz in Polen wollen Diplomaten die strengeren Regeln des Klimavertrags von Paris beschließen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken. Doch was nützt das, wenn der CO2-Ausstoß weiter steigt?“ So liest man in den letzten Wochen in den Medien.

Immer mehr Artikel erscheinen zum altbekannten Thema und immer öfters wird darauf verwiesen, dass wir zu wenig tun, um den Klimawandel zu stoppen.

Natürlich gibt es vielfältige Faktoren, die den Klimawandel hervorgerufen haben – letztendlich immer getrieben von unserem Lebensstil. Doch wo liegen Möglichkeiten, tatsächlich konkret etwas zu ändern, ohne unsere „Komfort-Zone“ verlassen zu müssen? Die Denkweise, dass Klimaschutz nur auf Kosten von Wirtschaft und Lebensstandard umgesetzt werden kann, ist irreführend. Bekannt ist, dass beides heutzutage nicht nur sehr gut zusammenpasst, sondern sich tatsächlich gegenseitig positiv beeinflussen.

Was hat der Biomassehof mit dieser Diskussion zu tun?

Auf mehrere Arten:

Über den Handel regenerativer Brennstoffe aus Holz wird die Verwendung fossiler Brennstoffe reduziert. Das sind unsere Brennhölzer, Hackschnitzel, Briketts und Pellets lose oder in Säcken . Wir arbeiten aktiv daran, den tatsächlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren, weil somit klimaneutral geheizt werden kann.

Brennholz am Biomassehof

Brennwertstoffe vom Biomassehof zur Reduktion von CO2 Emissionen

Über Beratung und Verkauf von Pflanzenkohle tragen wir zu einer nachhaltigen Landwirtschaft bei. Die Tiergesundheit wird ohne Einsatz von Medikamenten und Antibiotika erhöht, in Ställen entstehen weniger klimaschädliche Lachgase und Ammoniak, in Güllegruben wird die Ausgasung derselben klimaschädlichen Gase deutlich verringert und nach Ausbringung reduziert sich die Nitratbildung.

Pflanzenkohle am Biomassehof

Pflanzenkohle vom Biomassehof für eine nachhaltige CO2 Einlagerung

Über den Verkauf von CO2-Plus Zertifikaten zur Kompensation des nicht vermeidbaren eigenen CO2-Ausstoßes bieten wir die Möglichkeit, CO2 Senken in der Region aufzubauen und somit zu einer tatsächlichen Reduktion des CO2 in der Atmosphäre beizutragen. Die CO2-Reduktion findet über die Herstellung und den Einsatz von Pflanzenkohle in der Landwirtschaft statt.

Aktive CO2 Reduktion

Mit einem CO2-Plus Zertifikat wird zur aktiven Reduktion von CO2 beigetragen.

Wir tun, was die Wissenschaft fordert.

Was die Wissenschaft fordert

Johann Rockström, designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung betont die wichtige Rolle der Landwirtschaft, um CO2 zu speichern! Durch moderne Methoden der Bodenbearbeitung kann CO2 gebunden und langfristig eingelagert werden. Dies findet hauptsächlich durch Humusaufbau statt – und Humusaufbau wiederum wird durch den Einsatz von Pflanzenkohle aktiv unterstützt. Wird also in der Landwirtschaft, genauso wie in der Forstwirtschaft oder im Gartenbau Pflanzenkohle eingesetzt, wird dort in doppelter Weise CO2 eingelagert! Zeitgleich – und das ist die Herausforderung im Umdenken – erhöht sich die wirtschaftliche Bilanz: weniger künstlicher Dünger ist nötig um gleiche Erträge zu erwirtschaften, weniger Antibiotika oder Medikamente verbunden mit weniger Tierarztkosten führen zu nachhaltig gesünderen Tieren und einer damit verbesserten Lebensmittelqualität. Wird Baumsubstrat mit Pflanzenkohle vermengt, verringert sich die Sterblichkeitsrate von Jungbäumen erheblich.

Wer CO2-Plus Zertifikate vom Biomassehof bezieht wird damit zum aktiven Klimaschützer und Förderer einer nachhaltigen Landwirtschaft. Dies ist, was die Wissenschaft als unbedingt nötig erachtet, um dem Klimawandel etwas entgegen zu setzen.