Geht's nun nach der Hitze und der Trockenheit im Sommer endlich ab in den angenehm warmen Stall? Die "Wohlfühlzeit" für Rinder, Milchvieh, Kälber und anderen Nutztiere in Ställen ist auch tückisch. Denn hohe Luftfeuchtigkeit und schlechte Luftqualität gefährden die Tiergesundheit! Wie kann gerade über den Herbst und Winter das Stallklima verbessert werden?

Pflanzenkohle verbessert klar das Stallklima

Neben den bekannten baulichen Möglichkeiten sind insbesondere die Emissionen im Stall ausschlaggebend. Mit Pflanzenkohle kann das Stallklima erheblich verbessert werden: Im Stall vermischen sich Kot und Urin der Tiere zu einer unheilvollen Mixtur! Dem mit Bakterien angereicherte Kot fehlen direkt nach Ausscheidung die nötigen Nährstoffe, die Bakterien zum Wachstum brauchen – erst einmal gut. Doch kommt nun der Urin der Tiere mit dem Kot in Kontakt, kommen auch die Nährstoffe! Die im Urin enthaltenen Phosphate, Nitrate und Stickstoffe bilden den idealen Nährboden für Bakterienwachstum. Hinzu kommt das Enzym Urease, das den Harnstoff in Ammoniak bzw. Ammoniumionen umwandelt. Die Gülle im Stall fängt an zu stinken, Bakterien starten Fäulnis- und Gärungsprozesse und das „Wohlfühlklima“ ist dahin…

Oberstes Gebot: Emissionsvermeidung!

Emissionsvermeidung, insbesondere das von Kohlendioxid, Ammoniak und Schwefelwasserstoff sind hier das oberste Gebot. Kohlendioxid ist in hohen Konzentrationen tödlich (der Grenzwert liegt bei 2000 ppm), während Ammoniak (Grenzwert 20 ppm) zu brennenden Augen und Schleimhäuten (ab 30 ppm) führt und die Schleimhäute am 50 ppm nachhaltig schädigen kann. Schwefelwasserstoff entsteht in hohen Konzentrationen beim Aufrühren und Ablassen der Gülle. Das daraus entstehende Schwefeldioxid bildet mit Ammoniak zusammen Ammoniumsalze, also Schwebstäube, die insbesondere die Lungen von Jungvieh schädigen.

Weniger Emissionen durch die Zugabe von Pflanzenkohle im Stall

Zusätzlicher Düngeeffekt der Gülle im Frühjahr

"Durch die aktive Emissionsvermeidung mit Pflanzenkohle im Stall verbessern Sie nicht nur das Stallklima, sondern erhöhen auch noch den Düngeeffekt Ihrer Gülle im Frühjahr. Die von der Pflanzenkohle gespeicherten Nährstoffe gehen nicht verloren, sondern können im Frühjahr von den Pflanzen auf den Feldern direkt aufgenommen werden. Pflanzenkohle im Stall erhöht also nicht nur die Tiergesundheit, sondern fördert das Pflanzenwachstum."

 

Pflanzenkohle nimmt das bis zu Fünffache des Eigenvolumens an Feuchtigkeit auf! Wird Pflanzenkohle in allen Bereichen in denen Gülle entsteht oder lagert (wenn auch nur kurzfristig) eingestreut, entzieht die Pflanzenkohle den Bakterien die Nährstoffe zur Vermehrung. Die im Urin enthaltenen Nährstoffe werden von der Pflanzenkohle absorbiert und gelangt so in die Güllegrube. Es entstehen deutlich weniger Ammoniak, Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff im Stall, Fäulnisprozesse werden unterbunden und der Stall wird trockener und hygienischer.

 

Kontakt und Fragen

Dr. Stefan Thiemann, Pflanzenkohleexperte
Telefon 08 31/540 273-116
Telefax 08 31/540 273-120
stefan.thiemann@biomassehof.de

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