Der Pelletshandel wird immer internationaler. Ins Visier geriet jetzt der österreichische Holzverarbeiter Schweighöfer, der fast dreiviertel des eingeschlagenen Nadelholzes in Rumänien verarbeitet. Darunter befindet sich wohl auch Holz aus dem rumänischen Nationalpark Retezat in den Karpaten, einem der letzten europäischen Urwaldgebieten.

„Die vier Werke Schweighofers sind Schleusen des Kahlschlags. Für die meisten der Laster aus den Karpaten endet dort die Fahrt. Die Baumstämme, die dort geschält, zersägt, geschreddert werden, landen später auch als Holzpellets, Parkett oder Laminatböden in deutschen oder österreichischen Baumärkten", vermeldet das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL vom 15.02.2015.

„Wer nachhaltig denkt, kauft Pellets aus der Region. Alle Pellets vom Biomassehof kommen vom eigenen Werk in Asch bei Landsberg. Das Holz für unsere Zuliefersägewerke ist aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft und einem 100-Kilometer Werksumkreis", so Biomassehof-Chef Helmut Müller.

Pelletswerk-Produktionsleiter Wolfgang Keß im Sägespänelager. Das Pelletswerk in Asch bei Landsberg stellt im Jahr 50.000 Tonnen Pellets her. Genug um 13.000 Haushalte zu versorgen.