Holzpellets sind freundlich – zu Klima und Geldbeutel

Sie sind wahre Naturtalente: Holzpellets verbrennen CO2-neutral, werden klimafreundlich produziert, sind Recyclingprodukte, müssen nur über kurze Strecken transportiert werden und sind günstig im Einkauf. Aktuell werden jährlich schon rund 3,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, weil Ölheizungen durch Pelletsheizungen ersetzt wurden. Warum sind Holzpellets so klimafreundlich und kostengünstig? Mit diesen Argumenten überzeugen die kleinen Kraftpakete:

Wenn Holzpellets verbrennen, wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie das Holz beim Wachsen aufgenommen hat. Wächst ein Baum, nimmt er CO2 aus der Luft auf. Dieses bleibt so lange im Holz eingelagert, bis es verrottet oder verbrannt wird. Wird es freigesetzt, nimmt es der nächste Baum für sein Wachstum aus der Luft auf. Dieser Kreislauf trifft auch auf Holzpellets zu. Sie werden aus Holz bzw. Holzresten hergestellt und verbrennen somit CO2 neutral – also besonders klimafreundlich.

Grafik DEPI CO2 neutrale Verbrennung Holzpellets

Holzpellets setzen beim Verbrennen nur so viel CO2 frei, wie ihm Holz beim Wachstum eingelagert wurde (© DEPI)

Klimafreundliche Produktion von Holzpellets

Errechnen wir die Klimabilanz von Holzpellets, ist nicht nur die Verbrennung entscheidend. Auch bei der Produktion wird CO2 freigesetzt. Pro Kilowattstunde (kWh) Heizleistung liegt der Energieaufwand der Pelletsproduktion bei etwa 22 g. Dieser Wert liegt deutlich unter denen fossiler Brennstoffe. Pro kWh entstehen bei Heizöl knapp 320 g und bei Erdgas knapp 250 g.

Holzpellets werden im Vergleich zu anderen Brennstoffen auch mit einem deutlich geringeren Energieaufwand produziert. Pellets aus Sägespänen werden mit einem Energieaufwand von 2,7 Prozent – in Bezug auf den Brennwert – produziert. Erdgas liegt bei 10 Prozent, Heizöl bei 12 Prozent. Holzpellets sind also schon in der Produktion besonders energieeffizient.

Grafik DEPI Energiebilanz Brennstoffherstellung

Holzpellets werden mit besonders geringem Energieaufwand hergestellt (© DEPI)

Kurze Wege und recycelter Rohstoff

Deutschlandweit gibt es über 50 zertifizierte Produktionsstätten für Holzpellets. Rund ein Drittel liegen in direkter Nähe eines Sägewerks, aber auch für alle anderen Produzenten sind die Lieferwege für Rohstoffe durchschnittlich sehr kurz. Als Rohstoffe können Holzspäne und Hackschnitzel dienen, die in Sägewerken anfallen. Was früher reine Abfallprodukte waren, ist heute die Grundlage für unseren klimafreundlichen Brennstoff. Auch der Biomassehof Allgäu arbeitet bewusst mit regionalen Partnern zusammen, um die Stärke der Region zu nutzen. Unsere Holzpellets sind garantiert ein reines Recyclingprodukt, weil wir ausschließlich Sägereste einsetzen.

Biomassehof Allgäu liefert CO2-neutral

Um die Klimabilanz der Holzpellets so optimal wie möglich zu gestalten, setzen wir auch auf klimafreundliche Lieferung. Erstens bietet der Biomassehof Allgäu die Energiemitfahrzentrale an, wo sich Kunden für Lieferungen zusammenschließen können. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern senkt den CO2-Ausstoß. Zweitens gleicht der Biomassehof Allgäu CO2, welches sich nicht vermeiden lässt, durch Zertifikate aus. Diese Zertifikate basieren auf dem Verkauf von Pflanzenkohle, die von Landwirten zum Humusaufbau eingesetzt wird und CO2 bindet.

Preise für Pellets stabil

Wie klimafreundlich Holzpellets sind, haben wir gezeigt. Zum Schluss schauen wir auf den Preis. Der ist für Pellets deutlich stabiler als der Preis fossiler Energien. Seit August 2020 liegt der Preis grob zwischen 4 und 5 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Zu Beginn der Heizperiode hat der Preis zwar etwas angezogen und lag im September bei 4,73 ct/kWh. Die Preise für Gas und Heizöl waren im gleichen Zeitraum deutlich höher, bei Heizöl außerdem deutlich schwankender. Die Preise lagen im September bei 6,44 ct/kWh für Gas und 7,28 ct/kWh für Heizöl (Quelle: Deutsches Pelletinstitut – DEPI).

Dieser Vergleich zeigt, dass Holzpellets auch beim Preis eine echte Alternative zu fossilen Brennstoffen sind. Wichtig ist hierbei aber, dass Sie auf Qualität achten und nicht zu billig kaufen. Denn die Qualität der Holzpellets entscheidet darüber, wie gut die Heizleistung ist. Darüber hinaus bleibt Ihre Heizung mit hochwertigen Pellets länger leistungsfähig und Sie sparen Kosten für Wartung und Instandsetzung.

Grafik DEPI Brennstoffkosten Deutschland

Vergleich der Brennstoffkosten von Holzpellets, Heizöl und Gas (© DEPI)

Fazit: Pellets sind eine freundliche Alternative

Alle Argumente zeigen, dass Holzpellets als hervorragendes Gesamtpaket überzeugen. Sie sind eine echte Alternative zu fossilen Brennstoffen, weil sie beim Verbrennen, in der Produktion und sogar während der Lieferung das Klima schonen. Im Vergleich sind Pellets auch eine günstige Alternative zu fossilen Brennstoffen, weil ihr Preis sowohl niedriger ist als auch auf einem stabilen Niveau liegt. Entscheiden Sie sich für das Heizen mit Pellets, können Sie sicher sein, dass Sie auf einen Brennstoff setzen, der rundum freundlich ist – zum Klima und zu Ihrem Geldbeutel.

Veröffentlicht am 26.10.2021